domingo, 25 de octubre de 2015

PRESSEFREIHEIT: WARUM?

Informationen sind der erste Schritt zu Veränderungen – deshalb fürchten nicht nur autoritäre Regierungen eine freie und unabhängige Berichterstattung.
Wo Medien nicht über Unrecht, Machtmissbrauch oder Korruption berichten können, findet auch keine öffentliche Kontrolle statt, keine freie Meinungsbildung und kein friedlicher Ausgleich von Interessen.

Pressefreiheit ist die Basis einer demokratischen Gesellschaft.

„Jeder Mensch hat das Recht auf freie Meinungsäußerung; dieses Recht umfasst die Freiheit, Meinungen unangefochten zu vertreten sowie Informationen und Ideen mit allen Kommunikationsmitteln ohne Rücksicht auf Grenzen zu suchen, zu empfangen und zu verbreiten.“ Artikel 19 der "Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte" der Vereinten Nationen (Dezember 1948).

Wo nicht unabhängig berichtet werden darf und wo Menschen ihre Meinung nicht frei äußern können, werden auch andere Menschenrechte verletzt. Daher ist die Freiheit zu informieren und informiert zu werden stets auch ein zuverlässiger Gradmesser für die Achtung der universell gültigen Menschenrechte in einem Land.

21 Jahre Reporter ohne Grenzen.

Die Gründung der deutschen Sektion von Reporter ohne Grenzen jährt sich 2015 zum zwanzigsten Mal. Auf den folgenden Seiten finden Sie Hintergrundinformationen über die Entwicklung der Organisation, persönliche Berichte von Wegbegleitern und Journalisten im Exil sowie Fotos von Kampagnen, Veranstaltungen und anderen Aktivitäten der zurückliegenden Jahre. (www.reporter-ohne-grenzen.de)

So helfen wir.

Im Rahmen seiner Nothilfearbeit unterstützt Reporter ohne Grenzen bedrohte Journalisten aus aller Welt. Dabei liegt der Schwerpunkt der Arbeit auf der Hilfe vor Ort. Wenn Journalisten in ihrer Heimat jedoch massiver Verfolgung ausgesetzt sind, helfen wir in Einzelfällen auch bei der Flucht. Nach der Ankunft in Deutschland begleiten wir Journalisten beim Asylantrag und helfen ihnen, sich in der deutschen Bürokratie zurecht zu finden. Seit 2009 sind mehr 330 Hilfsanfragen zusammengekommen, davon rund 150 für Unterstützung im Asylverfahren. Langjährige Wegbegleiter und Exiljournalisten berichten über ihre Erfahrungen mit Reporter ohne Grenzen.





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